Kurzvorstellung         Projektabschluss    
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Geleitwort des Projektträgers
Professor Schuh zum Projektabschluss
Professor Schmitt zum Projektabschluss
Professor Schuh zum Projektabschluss
Deutsche Hersteller von Investitionsgütern müssen den wachsenden Ansprüchen von Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern und Kapitalgebern gleichermaßen entsprechen, damit sie heute im stetigen Wettbewerb um lukrative Aufträge bestehen können. Wer diese Anforderungen langfristig und mit Erfolg erfüllen will, kann das nur durch Exzellenz – im Strategischen wie im Technologischen.

So müssen auch im Kunststoffspritzguss hochkomplexe Werkzeuge ebenso wie die Spritzgießmaschinen, in denen sie eingesetzt werden, diesen Ansprüchen gerecht werden. Innovative Systemlösungen aus Werkzeug und Maschine sowie der Einsatz von modernen Fertigungstechnologien bilden die Voraussetzung für eine herausragende Wettbewerbsposition. Doch nur wer seine Produkte, die dazugehörigen Innovationen und den für den Kunden resultierenden Mehrwert aktiv vermarktet und dazu die passenden Dienstleistungen anbietet, wird sich auch in Zukunft erfolgreich am Markt behaupten können.

Mit dem Ziel, eine neue Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen Werkzeug und Maschine zu definieren und auf dieser Basis nachhaltige Geschäftsmodelle für Produkt-Dienstleistungs-Bündel zu entwickeln, startete das Projekt TecPro im Jahr 2006. Nach dreieinhalb Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit des hochkarätigen Konsortiums aus Industrieunternehmen, Forschungseinrichtungen und dem VDMA präsentieren wir Ihnen mit dem vorliegenden Abschlussbericht die Ergebnisse.
Das entwickelte Konzept des „intelligenten Spritzgießwerkzeugs“ und die darauf basierenden neuen Geschäftsmodelle sind richtungweisend für die gesamte Branche. Auf ihrer Basis können technologisch überlegene Werkzeuge und Maschinen, gepaart mit einer erhöhten Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit, zu nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen führen.

Ermöglicht wurden die Projektergebnisse und deren praktische Anwendbarkeit insbesondere durch die intensive Beteiligung der Industriepartner, namentlich dem Werkzeugbau Siegfried Hofmann, der Firma Huf Tools, der Firma KraussMaffei Technologies und der Firma Schubert Software & Systeme. Ferner möchte ich auch die Unterstützung durch die Firmen Miele und Kistler hervorheben, welche die Tests der Projektergebnisse in der Serienfertigung ermöglicht haben. Ebenfalls gilt mein Dank dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Projektträger Karlsruhe. Beide haben die Projektbearbeitung ermöglicht und stets hilfreich begleitet.

Ihnen allen wünsche ich viel Erfolg für die Zukunft.


Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Günther Schuh
Lehrstuhl für Produktionssystematik, Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen
Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen
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Forschungspartner